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Psychosoziale Notfallseelsorge für Angehörige und für BRK- Helfer


Schnaitsee. Das örtliche Rote Kreuz absolvierte in der vergangenen Woche im Rahmen des monatlichen Gruppenabends im BRK Gebäude eine spezielle Sonderausbildung zum Thema „Psychosoziale Notfallseelsorge für betroffene Angehörige und Notfallhelfer“.
Als Referent war der BRK Leiter des Kriseninterventionsteams Traunstein Vernon Surand mit seiner Mitarbeiterin Elke Knottek zum Vortrag nach Schnaitsee gekommen.
Die Helfer bekamen interessante Einblicke in die Lehre der Psychologie und viel Wissenswertes für den Umgang mit dem Tod erklärt. Verhaltensweisen und organisatorische Unterstützungsmaßnahmen wurden ebenfalls erläutert.
Als „Helfer vor Ort“ sind die Ehrenamtlichen oft intensiver in diese schwierige Problematik eingebunden als der „normale“ Rettungsdienst. Oft sind den Helfern die Patienten und deren Angehörige keine unbekannten Personen. Auf dem Land kennt man sich doch noch etwas intensiver als in den Städten. Im Einsatzfall, bei Bedarf und auf Wunsch betreuen die örtlichen Einsatzkräfte die Betroffenen solange bis professionelle Hilfe eintrifft.
Ebenso können tragische Erlebnisse der Helfer im Einsatz zu schwerwiegenden Erkrankungen, bis hin zu „Posttraumatischen Belastungsstörungen“ (PTSB) führen. Hierzu steht im BRK eine eigene Helfer Versorgung durch das Team „Critical Incident Stress Management“ (CISM) zur Verfügung. Wie dieses System praktisch funktioniert wurde ebenfalls besprochen.
Im Ganzen ein sehr interessanter Schulungsabend von kompetenten Praktikern zu einem unbeliebten Thema.

 

 

Hausnummernkennzeichnung an Gebäuden, Verhalten im Notfall

Das örtliche Rote Kreuz weist darauf hin das es beim Rettungsdienst und beim Notarzt trotz moderner Navigationsgeräte immer wieder zu Verzögerungen bei Notfalleinsätzen kommt, weil an vielen Gebäuden die Straßen und Hausnummernkennzeichen schwierig oder gar nicht zu finden sind.
>> Bei manchen Erkrankungen können hier Minuten entscheidend sein! <<
Besonders bei Nacht oder bei schlechten Witterungsverhältnissen ist das für die Rettungsteams oft schwierig, schnell den richtigen Einsatzort zu finden.

Hier ein paar sehr einfache Tipps die die Sache erleichtern:

Generell gilt:
Hausnummernschilder immer an der Straßen- Zufahrtsseite sichtbar anbringen.
• Am besten so, daß sie durch Sträucher, Pflanzen… nicht zuwachsen können, >> sonst evt. entsprechend regelmäßig freischneiden.
• Für wenig Geld gäbe es im Handel beleuchtete Hausnummernschilder, nachts wären diese wesentlich besser sichtbar.
• Besonders bei Mehrfamilienhäusern: Klingelknöpfe entsprechend passend beschriften

Verhalten im Notfall:
• Beim Notruf genaue Ortsangabe angeben z. B. Hintereingang, Wohnung links 2. OG….
• Am besten den Namen im Notruf so angeben, wie die Klingeln am Haus beschriftet sind: z. B. bei Meier, bei Huber….
• Wenn es möglich ist, >> erleichtert eine Person zum Einweisen des Rettungsdienstes die Sache enorm…
• Nachts alle Beleuchtung Straßen- seitig anmachen, immer Haustüre, Gartentor… öffnen und offen stehen lassen…

Sonderfall Neubaugebiete:
Bei Neubaugebieten dauert es oft Monate bis die neuen Straßen in die Navigationssysteme eingepflegt werden können. Hier wäre es besonders wichtig wenn:
• Die Hausnummernschilder zeitnah an die Hausbesitzer ausgegeben werden.
• Sofern der Einzug schon erfolgte, aber die Außenfassade, oder die Außenanlage noch nicht fertig gestellt werden konnten, >> bitte das Hausnummernschild provisorisch sichtbar anbringen z. B. außen am Gerüst…
• Die gemeindlichen Straßenschilder sollten hier ebenfalls sehr zeitnah montiert werden.

Pressemitteilung Jahresbericht 2017

Pressemitteilung Jahresbericht 2017

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Jahresabschluss beim BRK,  “Tag des Roten Kreuzes“  am Sonntag, 4.März 2018


Im Zuge einer kleinen Jahresabschlussfeier im Gasthof zur Post konnte der Rot Kreuz Bereitschaftsleiter Sepp Lepschy (rechts im Bild) Ehrungen und Ausbildungsbescheinigungen an einige ehrenamtliche Helfer übergeben.
Im Kurs mit über 50 Ausbildungsstunden haben Lisa Dotzauer ( rechts vorne) und Samuel Auer (links hinten) im Herbst die Sanitäts-Grund-Ausbildung mit Frühdefibillation mit Erfolg abgelegt.
Sie erhielten dafür ihre Ausbildungsnachweise.

Pascale Auer (vorne mitte) wurde für über 5jährige und Georg Köhldorfner (hinten rechts) für über 15jährige aktive Mitarbeit bei den „Helfern vor Ort“ geehrt.

Christian Lipold (vorne links), einem weiteren langjährigen Aktiven wurde die Ernennungsurkunde des BRK Kreisverbands zum Stv. Bereitschaftsleiter überreicht.

Als kleines „Dankeschön“ an die Helfer von Bereitschaft und Wasserwacht für die ehrenamtliche Tätigkeiten gab es dann ein gesponsertes, gemeinschaftliches Abendessen.

Am Sonntag, 4. März findet in Schnaitsee ein „Tag des Roten Kreuzes“ statt. Hierzu ist die Bevölkerung ins BRK Gebäude in der Kraiburger Strasse recht herzlich eingeladen. Zu Sehen und zum Anfassen gibt es da einiges an Ausbildungs- und Einsatzequipment.

Die Bereitschaft und die Wasserwacht stellen hier auch ihre Tätigkeiten vor…

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Ehrung für langjährigen ehrenamtlichen BRK- Helfer Uli Milius

Schnaitsee. Eine nicht alltägliche Ehrung im Bayerischen Roten Kreuz konnte der Schnaitseer Bereitschaftsleiter Sepp Lepschy (rechts im Bild) an den früheren Waldhauser Uli Milius übergeben. In den Räumen des BRK Kreisverbands übergab er die Urkunde und die Auszeichnungsspange für 35 Jahre aktive Dienstzeit.
Milius war 1982 in die Wasserwacht eingetreten und ist seither nach den Grundsätzen des BRK vorbildlich aktiv tätig. Er war auch 2001 maßgeblich an der Gründung der „Helfer vor Ort“ und der Bereitschaft in Schnaitsee beteiligt.
Mit den Worten „Uli ist auch heute noch immer da,- wenn man ihn braucht…“ kommentierte Lepschy dankend die Leistungen.
Als Erste Hilfe Ausbilder und Frühdefi-Instruktor ist er auch überregional sehr beliebt und wird geschätzt.

[Keine Beschreibung eingegeben] 

Besondere Ehrung für Anni Schrenk

[Keine Beschreibung eingegeben]Kienberg/ Schnaitsee. Eine seltene Ehrung durfte der BRK Bereitschaftsleiter Josef Lepschy mit seinem „Gefolge“ aus Schnaitsee im Auftrag der Geschäftsführung des  BRK Kreisverbandes Traunstein durchführen.
Anni Schrenk war 50 Jahre für das Bayerische Rote Kreuz ehrenamtlich aktiv tätig!
Sie war nach der Gründung des Sanitätszugs Kienberg im Jahre 1964, 1966 ins BRK aktiv eingetreten. Der Zug Kienberg war damals der Sanitätskolonne Trostberg unterstellt. Ihr Einsatzgebiet erstreckte sich bei den BRK Diensten  über den ganzen Landkreis Traunstein. In Zeiten als der Rettungsdienst noch überwiegend von freiwilligen Helfern durchgeführt wurde, übernahm sie gemeinsam mit Ihrem bereits verstorbenen Ehemann Franz Schrenk sehr früh Verantwortung. 1973 wurde sie zur stv. Bereitschaftsführerin in Trostberg berufen. Anfang der 80iger Jahre war sie Zugführerin der Frauenbereitschaft Kienberg und somit auch Mitglied des Kreisausschusses. In zahlreichen Fortbildungen und Einsätzen  ist sie bis heute den Grundsätzen  des Roten Kreuzes treu geblieben. 1992 erhielt sie für „besondere Verdienste ums BRK“ vom damaligen Innenminister Edmund Stoiber das „ Ehrenzeichen am Bande“.
Seit der Auflösung der Bereitschaft Kienberg im Jahre 2009 trat sie nicht in den Ruhestand sondern stand weiter aktiv den jungen Helfern der neu gegründeten BRK Bereitschaft in Schnaitsee mit ihrer Erfahrung zur Seite. Diese schätzen sie bis heute auch sehr.
Vielen Bürgern im nördlichen Landkreis ist Anni Schrenk als eifrige Helferin bei BRK Losständen und beim Blutspendedienst  bekannt. Eine ganze Delegation aus Schnaitsee besuchte sie deshalb zuhause in Rampertskirchen bei Kienberg und übergaben mit einem Blumengeschenk Dank und beste Glückwünsche.
Bei einem Gläschen Sekt übergab dann Anni Schrenk einen ganzen Aktenordner mit BRK Erinnerungen die bis in die 60iger Jahre zurückreichen. Sie beendet nun ihre aktive BRK Dienstzeit heuer und wurde als Ehrengast zur Gebäudeeinweihung nach Schnaitsee am 21.Mai herzlich eingeladen.

Jahresbilanz 2016

 Termine:

1.    Samstag, 25.02.2017,  19.00 Uhr Jahresabschlussessen 2016/2017 mit Hauptversammlung und Neuwahlen im neuen BRK Gebäude,
Kraiburgerstraße 8.

2.     Sonntag, 21.Mai 2017 findet ab 11.00 Uhr die offizielle Segnung/ Einweihung der BRK Gebäudes mit „Tag der offenen Türe“ statt.


Unsere Tätigkeitsberichte / Statistiken für das vergangene Jahr 2016 liegen nun vor, hier die wichtigsten Eckdaten zur Veröffentlichung:

Helfer vor Ort:
Es sind in 2016 von unseren „Helfern vor Ort“ im Einsatzgebiet insgesamt 72 Notfalleinsätze ausgeführt worden, 75 Patienten wurden dabei erstversorgt.
Es waren zwei Reanimationen nötig, wobei ein Patient durch das schnelle Eingreifen zu 100% wieder hergestellt werden konnte.
Auch als Geburtshelferwaren die Helfer sogar einmal gefragt.
Mit dem Einsatzfahrzeug wurden 2016 insgesamt 6.759 km zurückgelegt.
Bei den Helfer vor Ort sind zur Zeit 19 ausgebildete Sanitäter ehrenamtlich tätig
(+1 zum Vorjahr).

Sanitätsdienste:
Neben dem normalen HVO Dienst wurde zusätzlich bei 11 Veranstaltungen im Regionalbereich Schnaitsee  Sanitätsdienst geleistet, hier wurden auch insgesamt neun Patienten medizinisch erstversorgt.

Blutspendedienst:
Wir unterstützten des Weiteren den BRK Blutspendedienst bei den vier Blutspendeterminen in Schnaitsee, hier wurden insgesamt über 300 Blutspender vor, bzw. nach der Spende von unseren Helfern betreut.

Ausbildung/ Schulungen:
Alle Rot Kreuz Tätigkeiten erfordern von den Helfern auch eine entsprechende Qualifikation und ständige Fortbildung,- hier wurden 2016 rund 450 reine Ausbildungsstunden aufgewendet.

Neubau BRK Unterkunft:
Neben den mittlerweile üblichen Aktivitäten wie z. B. beim Losstand am Jahrmarkt ist natürlich momentan immer noch jede freiwillige Hand beim Bau der BRK Unterkunft in Schnaitsee gefragt.
Hier ergaben sich in 2016 (neben den Firmenleistungen der Handwerker) über 2800 freiwillige Arbeitsstunden von vielen Helfern!
Derzeit sind wir beim Einrichten, Einziehen, es werden auch noch kleinere Restarbeiten bis zur Einweihung im Mai ausgeführt.

Somit wurden in 2016 von der BRK Bereitschaft Schnaitsee insgesamt 4.397,5 Stunden von 34 Mitgliedern ehrenamtlich und unentgeltlich fürs Gemeinwohl geleistet!!
Das ergibt pro Helfer einen theoretischen, rechnerischen Durchschnittswert von 129,3 Stunden!

Zu diesen Aktivitäten der BRK Bereitschaft in Schnaitsee wäre auch noch die Wasserwacht zu nennen die jedes Jahr noch viele Dienst- Stunden beim Wachdienst am See durchführt und auch bei zahlreichen gemeinnützigen Aktivitäten fürs Gemeinwohl ehrenamtlich aktiv ist.

Ich/ Wir glauben schon, dass diese Jahresbilanz anschaulich verdeutlicht, dass unsere kleine Rot Kreuz Truppe enorm viel für unsere Bürger im Regionalbereich tut. Uns das alles ehrenamtlich und eigentlich nur mit Spendenmitteln und ohne wesentliche Zuschüsse vom Staat oder den Krankenkassen.

Aktuelle Blutspendetermine finden sie direkt auf der BRK Seite

http://brk-traunstein.de/blutspende/termine.html

http://brk-traunstein.de/angebote/kurse-im-ueberblick.html